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38 Stellungnahme zum Artikel in der Neckar-Chronik vom 28.08.2019

Kommentar von Maria Stroppel | 10.09.2019 12:31

Sehr geehrter Herr Fuchs,
heute möchte ich mich an Sie wenden, weil mich der Artikel "Mit Vorsicht zu genießen" nach wie vor bewegt.
Ich war ehrlich erstaunt und habe mich ernsthaft gefragt, wie es passieren konnte, dass dieser Artikel es schaffte, gedruckt zu werden.
Das muss für Sie ein richtiger Schock gewesen sein, als Sie das in der Zeitung entdeckt haben. Sicherlich wäre es mit Ihre Aufgabe gewesen, dies zu verhindern (ich kenne mich nicht aus, stelle mir aber vor, dass Sie als Chefredakteur mitverantwortlich sind für die Inhalte der Veröffentlichungen). Na ja, Fehler passieren halt. Da haben Sie jetzt sicher jede Menge zu tun um alles wieder ins richtige Licht zu rücken. Wahrscheinlich haben Sie schon viele LeserInnen verloren. Ich frage mich, was nun mit Herrn Koebnik wird? Sicherlich ist er jetzt arbeitslos? Hoffen wir, dass er trotz alledem noch eine Arbeit findet, vielleicht nicht bei der Presse. Es gibt ja noch viele andere Möglichkeiten Geld zu verdienen.
Konnten Sie die Hubers zwischenzeitlich denn gebührend begrüßen? Das hoffe ich sehr für alle Beteiligten, was wäre das sonst denn für ein Empfang gewesen.
Herr Fuchs, krank sein ist nicht schön, aber spätestens bei Krebs hört der Spaß ganz auf. Ich hatte letzten November eine Krebsdiagnose. Ich kann Ihnen versichern, dass dabei höchste Motivation entsteht, sich beste Hilfe und Beistand zu holen. Vor Scharlatanen und dergleichen fürchten sich krebskranke Menschen regelrecht, das kann man sich in der Situation einfach nicht leisten.
Ich habe mir Ärzte gewünscht, die fachlich sehr kompetent sind und bei der Behandlung und Beratung ganz sicher mich als Persönlichkeit meinen und nicht eine mit anderen vergleichbaren Diagnosen.
Herr Huber und sein Praxisteam haben mich durch diese Zeit begleitet. Ich war auch drei Wochen stationär in der Emil Schlegel Klinik und habe sehr davon profitiert. Es ist keine einfache Zeit sich mit der Erkrankung und den ärztlich vorgeschlagenen Behandlungsmethoden auseinanderzusetzen. Für mich war diese Zeit sehr wichtig. Ich habe Vertrauen zu Herrn Huber und seinem Team und der Art der Behandlung. Wenn erforderlich überwies mich Herr Huber auch an seine schulmedizinischen Kollegen im Umkreis, sei es zur Untersuchung oder zum ärztlichen Fachgespräch z.B. wegen Chemotherapie, Bestrahlung usw.
Wenn Sie möchten schreibe ich sehr gerne einen Leserbrief dazu oder beantworte Ihre Fragen, denn ich kann mir leider vorstellen, dass nun manche durch den Artikel verunsichert sind und sich dadurch wertvolle und lebenswichtige Hilfe nicht holen.
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag und gute Gesundheit.
Freundliche Grüße
Maria Stroppel

37 Stellungnahme zum Artikel in der Neckar-Chronik vom 28.08.2019

Kommentar von Almuth Probson-Bambach | 10.09.2019 12:30

Sehr geehrter Herr Koebnick,
als Krebspatientin im Jahre 2018 mit Metastasen in der Lunge, begab ich mich nach einer Bestrahlungstherapie im Klinikum Heidelberg in die Praxis von Herrn und Frau Huber in Bad Niederau. Dort wurde mir die Behandlung zuteil, die ich als ganzheitlich verstehe und die mich auf verschiedenen Wegen so schnell wieder auf die Beine brachte, wie ich es kaum für möglich gehalten hätte. Nach dem massiven Eingriff durch die Strahlen erfolgte eine Ernährungsumstellung, eine homöopathische Behandlung und es kamen psychotherapeutische Gespräche mit Qi Gong und Yogaübungen hinzu. Ich erlebte meinen Aufenthalt als dringend notwendige Ergänzung zur reinen radiologischen Krankheitsbekämpfung.
Der Mensch ist komplexer, nicht allein die Schulmedizin hilft zum Gesundwerden ,sondern es muss auch noch ein alternativer Beitrag zur Regenerierung und zur seelischen Gesundung erbracht werden. Dies ist mir durch die Behandlung in der Emil Schlegel Klinik zuteil geworden ,es geht mir heute gut, ich werde weiter von Herrn Huber betreut und bin Herrn und Frau Huber noch immer dankbar.
Als Anmerkung möchte ich hinzufügen: ich bin von Beruf Apothekerin und nicht blind in etwas hineingestolpert. Ich habe mir den Zuwachs von neuer Energie und Lebenskraft auf keinen Fall eingebildet.
Mit freundlichen Grüßen
Almuth Probson-Bambach

36 Stellungnahme zum Artikel in der Neckar-Chronik vom 28.08.2019

Kommentar von Martina Imhäuser | 10.09.2019 12:28

Lieber Philipp Koebnik,
mit wirklich großer Betroffenheit habe ich Ihren Artikel über Herrn und Frau Huber gelesen und mich gefragt: was ist es, das einen jungen Mann dazu treibt, Menschen, wie die Hubers es sind, die ihr Leben damit verbringen ihren Beruf zum Wohle anderer einzusetzen, so „in die Pfanne zu hauen“??! Wer mit einem Finger auf jemanden zeigt, vergisst leider immer, dass drei auf ihn selbst zeigen.
Aber über ihr Motiv will ich gar nicht weiter nachdenken, das ist müßig und nicht der Mühe wert. Lieber will ich über meine Erfahrungen berichten und sie ihrem Artikel gegenüberstellen.
Mein Mann erkrankte 2016 so dramatisch, dass wir voller Verzweiflung um Hilfe gerungen haben. Die Diagnose lautete Darmkrebs mit Metastasen in Leber und Bauchbereich. Lebenserwartung 3-4 Monate. Zu unserem großen Glück wusste ich von Herrn Huber, seiner Emil-Schlegel-Klinik, in der auch seine Frau arbeitet und seiner langjährigen Erfahrung mit schweren Pathologien.
Hoffnungslos, zermürbt durch die kalte Schul-Medizin, machten wir uns auf den Weg und wurden zum ersten Mal seit der Diagnose warmherzig und verständnisvoll aufgenommen und fühlten, endlich einen kompetenten Arzt für Krebsbehandlung gefunden zu haben. Die Odyssee, die wir bis dahin hinter uns hatten, will ich Ihnen ersparen.
Mein Mann hat alle Therapien durchlaufen, die die moderne Medizin anbietet.
Dank Herrn Huber lebte er noch 2,5 Jahre( trotz schwerer Leber OP, Chemotherapie und Strahlentherapie), nahezu beschwerdefrei mit hoher Lebensqualität, und in dem letzten halben Jahr mit sehr wenig Beschwerden bis er friedlich, ohne Morphium, sich von uns verabschiedete. Er war bis zum letzten Atemzug bei klarem Bewusstsein.
Ich glaube nicht, dass sie beurteilen können, was es heißt trotz einer vernichtenden und aussichtslosen Diagnose noch eine gute Lebensqualität in der verbleibenden Lebensphase zu haben. Das ist der große Verdienst der Kombination von Schul- und alternativer Medizin. Mal abgesehen von der Tatsache, dass unter Schulmedizinischer Therapie auch eine große Anzahl der Patienten stirbt, aber oft unter unerträglichen Nebenwirkungen der Medikamente. Und abgesehen davon, dass unter Alternativmedizinischer Therapie es eine Menge gut dokumentierter Fälle gibt, die eine schwere Erkrankung hinter sich gelassen haben.
Schade, dass es so wenige kompetente Mediziner gibt, die so eine langjährige Erfahrung haben und die auch über den Tellerrand ihrer schulmedizinischen Ausbildung hinaus blicken.
Ich wünsche Ihnen alles Gute
Martina Imhäuser

35 Stellungnahme zum Artikel in der Neckar-Chronik vom 28.08.2019

Kommentar von Maren Helbig | 02.09.2019 11:50

Sehr geehrter Herr Fuchs,
Ich war schockiert als ich diesen Artikel gelesen habe.
Zu Krebstherapien und Heilreisen kann ich mich nicht äußern, trotz allem bin ich mir sicher, dass alles was dem Menschen hilft sich besser zu fühlen, auch gut ist. Und selbst wenn es nur eine mentale Unterstützung sei.
Herrn Dr. Huber ist für mich in erster Linie Allgemeinmediziner und als solchen habe ich ihn auch vor ca. 30 Jahren in seiner Praxis in Calw Heumaden kennengelernt. Meine Mutter ist mit mir zu ihm gegangen weil er bereits damals viele homöopathische Lösungen gesucht hat. Mir sind nach der vermehrten Einnahme von Antibiotika die Haare ausgegangen und ich habe eine starke Lebensmittelallergie entwickelt, wobei meine eigentlichen Probleme von der Schulmedizin nicht gelöst werden konnten. Er hat mir geholfen und das ganz ohne harte Medikamente. Der homöopathische Weg dauert länger aber ist dann auch dauerhaft. Ich bin heute völlig gesund.
Seit Dr. Huber seine Praxis privatisiert hat ist er leider nicht mehr mein Hausarzt, aber ich ziehe ihn oft zu Rate wenn mein aktueller Hausarzt oder Kinderarzt nur Antibiotika und Kortison als Lösung parat haben. Und die Kosten dafür übernimmt zum größten Teil (bei den Kindern komplett) die Krankenkasse.
Homöopathie kann wahrscheinlich keinen Krebs heilen aber sicherlich Unterstützung leisten und Menschen in dieser Situation haben jede Hilfe nötig.
Ich persönlich bin Herrn Huber für seine jahrelange medizinische Unterstützung meiner Familie sehr dankbar. Neben der üblichen Kinderkrankheiten hat er homöopathische Lösungen für Probleme gefunden bei denen die Fachärzte (die ich natürlich immer auch zu Rate ziehe) versagt haben:
- Jahre lange akute Herpes vollständig ausgeheilt
- kreisrunder Haarausfall
- Depression
- Lebensmittelallergie
- anhaltende Entzündung der Mundwinkel
Sicher gibt es nicht für jedes gesundheitliche Problem eine homöopathische Lösung, aber sollten wir in Zeiten, in denen wir das Antibiotikum bereits durch den Genuss von Fleisch zu uns nehmen, nicht vermehrt nach Alternativen suchen?
Keiner zwingt die Menschen zu einer Behandlung bei Herrn Huber, aber nehmen Sie den Menschen, denen es hilft, nicht diese Möglichkeit durch derartige Presse.
Ich hoffe, dass die Arbeit von Herrn Dr. Huber nicht nur auf Krebsheilung reduziert wird, sondern auch als positive Chance auf Heilung der Krankheiten unseres Alltags.
Vielen Dank
Maren Helbig & Familie

34 Stellungnahme zum Artikel in der Neckar-Chronik vom 28.08.2019

Kommentar von Claudia Kühnemund | 02.09.2019 11:47

Sehr geehrter Herr Fuchs,
mit Interesse habe ich den Artikel in Ihrer Zeitung zur Emil-Schlegel-Klinik gelesen.
Hierzu würde ich gerne, speziell zur homöopathischen Behandlung, Stellung nehmen.
Nach der Diagnose einer schweren Krebserkrankung verbrachte ich 2018 drei Wochen in der Emil-Schlegel-Klinik, damals noch in Bad Niedernau und ließ mich dort klassisch homöopathisch behandelt. Herr Huber hat in Fachkreisen einen sehr guten Ruf, da er schon länger erfolgreich homöopathisch Krebs behandelt.
Diese Zeit in der Klinik hat mir, auch durch die begleitenden Behandlungen, sehr geholfen, so dass ich überhaupt in der Lage war diese schwere Diagnose zu verarbeiten und fähig wurde mein weiteres Leben zu planen.
Wieder zuhause musste ich mich einer Chemotherapie unterziehen. Herr Huber unterstützte mich dabei mit den zu der aktuellen Situation passenden homöopathischen Mitteln. Dies führte dazu, dass ich so gut wie keine Nebenwirkungen verspürt habe und diese belastende Therapie gut verkraftet habe. Auch waren nur 3 Chemos statt der geplanten 6 nötig.
Sicherlich kann der Zweifler hier einwenden, dass diese Wirkungen Zufall waren. Ganz nach dem Motto "Was nicht sein darf, das nicht sein kann". Als Patient muss ich dazu allerdings sagen, dass es mir völlig egal ist, ob eine Methode mit Doppelblindstudie belegt ist oder nicht. "Wer hilft hat Recht" Und die Wirkung war mehr als überzeugend, denn auch mein Onkologe war sehr erstaunt wie gut es mir ging.
Herr Koebnik hat sich sehr negativ zur Homöopathie geäußert. Hat er sich mit der Methode auseinandergesetzt? Weiß er wie sie wirkt? Hat er mit Patienten gesprochen, die sich regelmäßig, erfolgreich homöopathisch behandeln lassen?
Die Homöopathie existiert jetzt über 200 Jahre und wird von immer mehr Menschen in Anspruch genommen. Warum wohl? Sind das alles leichtgläubige, dumme Menschen? Dieser Glaube wäre vermessen.
Viele Ärzte, die in unserem schulmedizinischen System ausgebildet wurden, entscheiden sich homöopathisch zu arbeiten. Alles verblendete Gestalten?
Es ist zur Zeit sehr beliebt sich über alternative Heilmethoden lächerlich zu machen. Es wäre wünschenswert, wenn es gelänge die Schulmedizin mit diesen Methoden zu kombinieren. Auf einige, sehr kostenintensive und belastende Behandlungen könnte dann verzichtet werden. Oder ist das vielleicht gar nicht gewollt ……?
So manchem Patienten wäre damit sehr geholfen.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Kühnemund


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