Die Rolle der Ernährung in der Emil-Schlegel-Klinik

Durch fehlerhafte und unausgewogene Ernährung werden Körperfunktionen so gestört, dass Wohlstandserkrankungen und Krebs entstehen können. Das Immunsystem kann dann so geschwächt werden, dass die Entstehung einer Krankheit gefördert wird.

Deshalb ist es wichtig, sich gesund und möglichst karzinogenarm zu ernähren. Denn die Ernährung ist reich an möglichen Schutzfaktoren. Bei Fehlen dieser schützenden Stoffe in der Nahrung kann das Krebsrisiko deutlich erhöht sein.
Durch ausreichende Zufuhr von krebsschützenden Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und sonstigen bioaktiven Substanzen, können Sie jedoch Ihr persönliches Krebsrisiko deutlich senken.

Je abwechslungsreicher, frischer und hochwertiger die Nahrung ist, umso mehr Wirkstoffe sind darin enthalten. Gerade die Radikalfänger Beta-Carotin, Vitamin A, C und E und die Spurenelemente Kupfer und Zink - und besonders Selen-, sind herausragend in ihrer antioxidativen Wirkung. Sie helfen außerdem Giftstoffe abzubauen, hemmen die Nitrosaminbildung im Magen-Darm-Trakt und schützen Leber, Schleimhäute und Darm.

 


 

Wir achten in der Emil-Schlegel-Klinik auf eine biologisch vollwertige, ausgewogene und vielseitige Kost und berücksichtigen dabei folgende Dinge:

  • Unsere Bio-Lebensmittel sind stets frisch und werden von umliegenden Zulieferern bereitgestellt

  • Unsere Speisen werden ohne Zucker und Weißmehl zubereitet. Schon der Biochemiker Otto fand 1924 heraus, dass viele Krebszellen Zucker vergären und nicht verbrennen. Dadurch ist der Zuckerbedarf der Krebszelle deutlich gesteigert.

  • Wir versuchen unsere Kost hauptsächlich mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann, anzureichern. Ziel ist es, den Anteil an Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung zu erhöhen und den Anteil an Omega-6-Fettsäuren zu verringern.

  • Wir bieten unseren Patienten und Patientinnen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag an. Diese sollen genügend Vitamine, gesunde Energie und figurfreundliche Sättigung liefern.

  • Fleisch, Milch und Milchprodukte bieten wir reduziert an, da immer mehr Menschen an Unverträglichkeiten leiden. Wir beziehen sie aus Bio- und Weidehaltung, da diese dadurch mehr Omega-3-Fettsäuren enthalten als bei konventioneller Haltung. 
    Immer mehr gehen wir über zu veganen Milchprodukt-Alternativen wie Getreide- und Nussmilch, sowie Sojaprodukte.

  • Fisch servieren wir zweimal pro Woche, da dieser reich an Omega-3-Fettsäuren ist.

  • Fleisch bieten wir grundsätzlich aus Bio-und Weidehaltung an.

 

Eine gesunde Kost, die für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist, gibt es nicht. Unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten, belastenden Therapien und anderen persönlichen Anliegen, erstellen wir daher für unsere Patienten und Patientinnen gerne ein individuelles Ernährungskonzept, bei dem unsere Kost auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst wird.

Hier kommt oft die OBERON®-Diagnostik zum Einsatz, durch die Ihre persönlichen Unverträglichkeiten aufgedeckt und ein speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener Ernährungsplan erstellt werden kann.